Fußschmerzen: Häufige Ursachen von Fersensporn bis Fehlstellung erklärt

 

Warum Fußschmerzen so oft unterschätzt werden

Kaum ein Körperteil leistet täglich so viel wie der Fuß – und kaum einer wird so lange ignoriert. Bei jedem Schritt tragen die Füße das gesamte Körpergewicht, an einem normalen Tag kommen schnell mehrere tausend Schritte zusammen. Kein Wunder also, dass Fußschmerzen zu den häufigsten orthopädischen Beschwerden überhaupt zählen. Trotzdem warten viele Betroffene wochenlang, bis sie etwas unternehmen – in der Hoffnung, dass sich das Problem von selbst löst.

Das ist riskant, denn Fußschmerzen sind selten zufällig. Hinter ihnen steckt fast immer eine konkrete Ursache, von der harmlosen Überlastung bis zur strukturellen Fehlstellung. Wer früh reagiert, kann eine Chronifizierung der Beschwerden in den meisten Fällen verhindern. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Auslöser, zeigt, wie eine fundierte Fuß- und Ganganalyse die Ursache findet, und welche Behandlungswege heute zur Verfügung stehen.

Fersensporn und Plantarfasziitis – der stechende Schmerz an der Ferse

Wenn der erste Schritt am Morgen sich anfühlt, als träte man auf einen spitzen Stein, steckt häufig ein Fersensporn beziehungsweise eine Plantarfasziitis dahinter. Wichtig zu verstehen: Der knöcherne Sporn am Fersenbein ist meist nicht der eigentliche Schmerzauslöser. Die Schmerzen entstehen durch eine Reizung der Plantarfaszie, jener kräftigen Sehnenplatte, die das Fußgewölbe von der Ferse bis zu den Zehen aufspannt.

Typisch ist der sogenannte Anlaufschmerz: morgens nach dem Aufstehen oder nach längerem Sitzen besonders stark, im Laufe der Bewegung etwas nachlassend. Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland trägt einen solchen Sporn am Fersenbein, oft ganz ohne es zu merken. Besonders betroffen sind Menschen zwischen 50 und 60 Jahren, Frauen häufiger als Männer. Mehr zu Entstehung und Versorgung finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Fersensporn.

Fußfehlstellungen als unterschätzte Schmerzquelle

Sehr viele Fußbeschwerden gehen auf eine veränderte Statik zurück. Stimmt die Lastverteilung nicht, werden einzelne Bereiche dauerhaft überlastet – das Resultat sind Schmerzen, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen. Die häufigsten Fehlstellungen, die Fußschmerzen verursachen, sind:

  • Senkfuß und Plattfuß: Das Längsgewölbe sinkt ab, die Plantarfaszie steht unter Dauerzug und die Ferse kippt nach innen.
  • Spreizfuß: Das Quergewölbe gibt nach, der Druck verlagert sich auf den Vorfuß – oft mit Schmerzen unter dem Fußballen.
  • Knickfuß: Die Ferse weicht nach außen, was Knie und Sprunggelenk mitbelastet.
  • Hohlfuß: Ein überhöhtes Gewölbe konzentriert die Last auf Ferse und Vorfuß – eine klassische Begleitursache von Fersensporn.

Diese Fehlstellungen treten selten allein auf. Häufig finden sich Kombinationen wie der Knick-Senkfuß, die das Beschwerdebild verstärken. Ausführliche Erklärungen liefern unsere Lexikon-Beiträge zum Senkfuß sowie zum Spreizfuß, die zeigen, wie sich die einzelnen Formen unterscheiden.

Überlastung, Schuhwerk und Begleiterkrankungen

Nicht jeder Fußschmerz hat eine strukturelle Ursache. Sehr oft ist schlicht eine Überlastung der Auslöser. Berufe mit langen Steh- und Gehzeiten, intensiver Laufsport ohne ausreichendes Aufwärmen oder ein plötzlicher Trainingssprung reizen Sehnen und Gewebe. Auch Übergewicht erhöht den Druck auf das Fußgewölbe spürbar.

Ein häufig unterschätzter Faktor ist das Schuhwerk. Zu harte Sohlen, fehlende Dämpfung oder dauerhaft hohe Absätze verändern die Belastung im Fuß. Hinzu kommen Begleiterkrankungen: Bei Diabetes etwa ist das Schmerzempfinden oft herabgesetzt, wodurch Druckstellen unbemerkt entstehen können. Eine gezielte Diabetesversorgung der Füße ist hier besonders wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.

Den Schmerz richtig einordnen – wo tut es weh?

Der Ort des Schmerzes verrät viel über die mögliche Ursache. Die folgende Übersicht ordnet typische Schmerzregionen den häufigsten Auslösern zu. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnose, hilft aber, die eigenen Beschwerden besser einzuordnen:

Schmerzregion Häufige Ursache Typisches Merkmal
Unterseite der Ferse Plantarfasziitis / unterer Fersensporn Morgendlicher Anlaufschmerz
Rückseite der Ferse Oberer Fersensporn / Achillodynie Schmerz am Sehnenansatz
Fußballen / Vorfuß Spreizfuß Druckgefühl beim Abrollen
Längsgewölbe / Innenrand Senk- oder Knickfuß Ermüdung nach langem Stehen
Gesamter Fuß, diffus Überlastung / Schuhwerk Schmerz lässt in Ruhe nach

Da sich viele Ursachen überschneiden, ist eine professionelle Abklärung sinnvoll. Eine moderne Laufanalyse macht sichtbar, wie der Fuß tatsächlich belastet wird, und liefert die Grundlage für eine passgenaue Versorgung.

Behandlung: vom Schonen bis zur Maßversorgung

Die gute Nachricht vorweg: Die allermeisten Fußschmerzen lassen sich konservativ, also ohne Operation, in den Griff bekommen. Bei Plantarfasziitis und Fersensporn heilen rund 80 bis 90 Prozent der Fälle ohne Eingriff aus. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge der Maßnahmen:

  1. Entlasten und kühlen: Den Fuß in der akuten Phase schonen, ohne ihn vollständig ruhigzustellen – moderate Bewegung fördert die Durchblutung.
  2. Dehnen und kräftigen: Gezielte Übungen für Wade, Achillessehne und Plantarfaszie lösen Verspannungen und stabilisieren den Fuß.
  3. Ursache korrigieren: Liegt eine Fehlstellung vor, gleichen orthopädische Einlagen die Belastung aus und nehmen den Druck von den gereizten Bereichen.
  4. Schuhe anpassen: Schuhzurichtungen oder gepolsterte Komfortschuhe entlasten gezielt die schmerzende Region.
  5. Weiterführende Therapie: Bleiben die Beschwerden bestehen, kommen Verfahren wie die Stoßwellentherapie oder ärztlich begleitete Maßnahmen infrage.

Den größten Hebel hat in vielen Fällen die maßgefertigte Einlage. Individuell angepasste Einlagen korrigieren die Statik genau dort, wo es nötig ist, statt nur die Symptome zu dämpfen. Wie eine solche Versorgung entsteht, zeigt unser Überblick zu Einlagen nach Maß. Bei sportlicher Belastung lohnt zusätzlich ein Blick auf die Sportversorgung, die auf die besonderen Anforderungen aktiver Füße zugeschnitten ist.

Fußschmerzen vorbeugen – was im Alltag wirklich hilft

Vorbeugen ist deutlich angenehmer als behandeln. Mit ein paar konsequenten Gewohnheiten lässt sich das Risiko für wiederkehrende Beschwerden spürbar senken. Diese Maßnahmen haben sich im Alltag bewährt:

  • Regelmäßig Wade und Fußsohle dehnen, besonders vor und nach sportlicher Belastung.
  • Auf gut gedämpftes, passendes Schuhwerk achten und harte Absätze nicht zum Dauerzustand machen.
  • Das Körpergewicht im gesunden Bereich halten, um die Plantarfaszie zu entlasten.
  • Bei ersten Anzeichen reagieren und nicht unter Schmerzen weitertrainieren.
  • Die Fußstatik frühzeitig überprüfen lassen, vor allem bei bekannten Fehlstellungen.

Wer dauerhaft viel auf den Beinen ist, profitiert von einer regelmäßigen Kontrolle. Unser gesamtes Leistungsspektrum reicht von der Analyse über die Einlagenfertigung bis zu orthopädischen Schuhzurichtungen. Bei anhaltenden oder unklaren Schmerzen sollten Sie den Fuß ärztlich abklären lassen – das persönliche Gespräch über unsere Kontaktmöglichkeiten ist dafür der erste Schritt.

Häufige Fragen zum Thema Fußschmerzen

Wann sollte ich mit Fußschmerzen zum Arzt gehen?

Spätestens wenn die Schmerzen länger als zwei bis drei Wochen anhalten, regelmäßig wiederkehren oder das Gehen deutlich einschränken. Auch bei Schwellungen, Taubheitsgefühlen oder bekannten Vorerkrankungen wie Diabetes ist eine zeitnahe Abklärung ratsam.

Ist ein Fersensporn immer schmerzhaft?

Nein. Viele Menschen tragen einen Fersensporn, ohne ihn zu bemerken. Schmerzen entstehen erst, wenn die umliegende Plantarfaszie gereizt oder entzündet ist. Der Sporn selbst ist meist Folge, nicht Ursache der Beschwerden.

Helfen Einlagen wirklich gegen Fußschmerzen?

Bei Beschwerden, die auf einer Fehlstellung beruhen, sind individuell angepasste Einlagen sehr wirksam, weil sie die Belastung korrigieren. Wichtig ist, dass sie auf Basis einer Fußanalyse gefertigt werden und nicht von der Stange kommen.

Können Fußschmerzen von selbst wieder verschwinden?

Leichte Überlastungsschmerzen klingen oft mit Schonung von allein ab. Liegt jedoch eine strukturelle Ursache wie eine Fehlstellung vor, kehren die Beschwerden ohne Korrektur in der Regel zurück oder verschlimmern sich.

Welche Fehlstellung verursacht am häufigsten Fußschmerzen?

Senk-, Knick- und Spreizfuß gehören zu den häufigsten Auslösern, oft in Kombination. Sie verändern die Lastverteilung im Fuß und begünstigen so Folgebeschwerden bis hin zum Fersensporn.

Orthopädische Einlagen aus dem 3D Drucker

Orthopädische Einlagen bei Fuß- und Knieschmerzen: Was Sie wissen müssen

Schmerzen beim Gehen, ein ziehendes Gefühl im Knie nach langem Stehen oder Beschwerden, die scheinbar aus dem Nichts kommen – die Ursache liegt häufiger an den Füßen, als die meisten Menschen vermuten. Orthopädische Einlagen setzen genau an diesem Fundament des Körpers an und können helfen, Fehlbelastungen auszugleichen, bevor sie sich auf Knie, Hüfte und Rücken auswirken. Dieser Ratgeber erklärt, wie Einlagen wirken, wann sie sinnvoll sind und worauf Sie bei der Versorgung achten sollten.

Warum Fuß- und Knieschmerzen oft zusammenhängen

Der Fuß ist das Fundament unserer gesamten Körperstatik. Steht dieses Fundament schief, verteilt sich die Belastung beim Gehen und Stehen ungleichmäßig – und genau diese Fehlbelastung kann sich wie eine Kettenreaktion nach oben fortsetzen. Eine Fußfehlstellung bleibt deshalb selten auf den Fuß beschränkt, sondern macht sich oft erst an ganz anderer Stelle bemerkbar, etwa im Knie, in der Hüfte oder im unteren Rücken.

Das Knie ist dabei besonders betroffen, weil es direkt in der Belastungskette zwischen Fuß und Hüfte liegt. Knickt der Fuß beim Abrollen nach innen ein oder fehlt die Stützung des Längsgewölbes, gerät die Beinachse aus dem Lot. Die Folge ist eine ungleichmäßige Belastung des Kniegelenks, die auf Dauer zu Schmerzen führen kann. Viele Betroffene behandeln das Knie, obwohl die eigentliche Ursache im Fuß liegt. Eine gründliche Fußanalyse schafft hier Klarheit.

Wie orthopädische Einlagen wirken

Orthopädische Einlagen sind keine simplen Polstersohlen, sondern medizinische Hilfsmittel mit gezielter Funktion. Sie unterstützen passiv über den Kontakt zum Fuß und beeinflussen so die Körperstatik. Im Kern erfüllen sie drei Aufgaben: Sie stützen das Fußgewölbe, betten den Fuß und korrigieren oder kompensieren Fehlstellungen.

Je nach Beschwerdebild übernehmen Einlagen unterschiedliche Schwerpunkte. Die wichtigsten Wirkprinzipien im Überblick:

  • Stützen: Ein abgesenktes Längs- oder Quergewölbe wird angehoben und entlastet.
  • Betten: Druckspitzen werden verteilt, was vor allem bei empfindlichen oder diabetischen Füßen wichtig ist.
  • Korrigieren: Durch gezielte Rand- oder Höhenanpassungen wird die Fuß- und Beinachse ausgerichtet, etwa um das Kniegelenk zu entlasten.
  • Aktivieren: Sensomotorische Einlagen setzen Reize, die die Tiefenmuskulatur des Fußes ansprechen und die natürliche Fußfunktion fördern.

Bei Knieschmerzen, die aus einer X- oder O-Bein-Stellung resultieren, kann eine gezielte Rand- oder Höhenanpassung die Beinachse korrigieren und das Kniegelenk spürbar entlasten. Entscheidend ist dabei die handwerkliche Bearbeitung, denn nur eine passgenaue Einlage entfaltet ihre volle Wirkung. In der eigenen Meisterwerkstatt von Werne werden die Einlagen genau auf den jeweiligen Fuß abgestimmt.

Bei welchen Beschwerden Einlagen sinnvoll sind

Das Einsatzgebiet orthopädischer Einlagen ist breit und reicht von leichter Überlastung bis zu chronischen Beschwerden im Bewegungsapparat. Häufige Fußfehlstellungen bleiben oft jahrelang unbemerkt, weil sie nicht zwingend Schmerzen im Fuß selbst verursachen. Stattdessen treten Beschwerden in den darüberliegenden Gelenken auf.

Typische Anlässe für eine Einlagenversorgung sind Senk-, Spreiz-, Knick- oder Plattfüße sowie ein Hohlfuß. Auch bei Fersensporn, Hallux valgus oder unterschiedlich langen Beinen kommen Einlagen zum Einsatz. Genauso können Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen ihre Wurzel in einer Fußfehlstellung haben. Bei dauerhaften oder starken Symptomen sollte vor der Versorgung immer ein Arzt oder Facharzt die genaue Diagnose stellen.

So läuft die Versorgung mit Einlagen nach Maß ab

Der Weg zur passenden Einlage folgt einem klaren Ablauf. Im Mittelpunkt steht die individuelle Analyse, denn keine Einlage von der Stange ersetzt die persönliche Vermessung. So sieht der typische Weg aus:

  1. Ärztliche Abklärung: Haus- oder Facharzt stellen die Diagnose und können bei medizinischer Notwendigkeit eine Verordnung ausstellen.
  2. Fuß- und Ganganalyse: Im Fachbetrieb wird untersucht, wie sich der Druck verteilt und wie der Fuß beim Auftreten und Abrollen arbeitet.
  3. Maßnahme nehmen: Je nach Verfahren entsteht ein Trittspur-, Schaum- oder digitaler 3D-Abdruck als Grundlage für die Fertigung.
  4. Individuelle Fertigung: Die Einlage wird passgenau gefertigt und auf die bevorzugten Schuhe abgestimmt.
  5. Anprobe und Feinjustierung: Bei der Anprobe wird die Passform überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet.

Für die Maßnahme nehmen moderne Betriebe heute verschiedene Verfahren bis hin zum digitalen Scan. Wie eine solche präzise Analyse von Fuß und Gangbild abläuft, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch zeigen. Aus den gewonnenen Daten entsteht anschließend die individuelle Versorgung.

Einlagen nach Maß oder Einlegesohle aus dem Handel?

Ein verbreiteter Irrtum ist, orthopädische Einlagen mit den weichen Gelsohlen aus dem Schuhgeschäft gleichzusetzen. Der Unterschied ist grundlegend: Komforteinlagen dämpfen lediglich und wirken kurzfristig bequem, während orthopädische Einlagen individuell auf Fuß, Körperbau und Beschwerdebild zugeschnitten werden. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Merkmale gegenüber.

Merkmal Orthopädische Einlage nach Maß
Anfertigung Individuell nach Fußanalyse und Abdruck, handwerklich bearbeitet
Funktion Stützen, betten, korrigieren und Fehlstellungen ausgleichen
Einsatzbereich Gezielte Therapie bei Fehlstellungen und Schmerzen
Bezugsquelle Fachbetrieb der Orthopädie-Schuhtechnik bzw. Sanitätshaus
Anpassung an Schuh Auf die mitgebrachten Schuhe abgestimmt
Kontrolle Regelmäßige Überprüfung und Anpassung empfohlen

Während eine Standardsohle für alle gleich ist, berücksichtigt eine Maßeinlage die individuelle Gangart und passt sich den Gegebenheiten des Fußes an. Genau diese Individualisierung macht den therapeutischen Unterschied aus.

Eingewöhnung, Tragedauer und Kostenübernahme

Neue Einlagen fühlen sich in den ersten Tagen oft ungewohnt an, weil sich Fuß und Gangbild erst an die zusätzliche Unterstützung anpassen. Deshalb empfiehlt es sich, die Tragedauer schrittweise zu steigern, statt die Einlagen sofort den ganzen Tag zu tragen. Spürbare Druckstellen oder Schmerzen sollten dabei nicht auftreten – in diesem Fall lohnt sich eine erneute Kontrolle der Passform.

Die beste Wirkung entfaltet sich durch regelmäßiges, am besten tägliches Tragen. Da Einlagen einem natürlichen Verschleiß unterliegen, sollten sie nach einiger Zeit überprüft und bei Bedarf erneuert werden. Liegt eine ärztliche Verordnung vor, beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse an den Kosten; es verbleibt in der Regel die gesetzliche Zuzahlung. Bei höherwertigen Versorgungen kann ein zusätzlicher Eigenanteil entstehen. Wer mehr über das dahinterstehende Qualitätssystem erfahren möchte, findet im avivus-Qualitätskonzept von Werne alle Details von der Analyse bis zur fertigen Einlage.

Moderne Fertigungsmethoden erweitern heute die klassischen Verfahren. So lassen sich Einlagen aus dem 3D-Drucker präzise und ressourcenschonend herstellen. Welches Verfahren im Einzelfall am besten passt, hängt von Indikation, Beschwerdebild und Einsatzzweck ab.

Häufige Fragen zum Thema orthopädische Einlagen

Können orthopädische Einlagen wirklich bei Knieschmerzen helfen?

Ja, sofern die Knieschmerzen mit einer Fußfehlstellung oder einer fehlerhaften Beinachse zusammenhängen. Durch gezielte Korrektur der Fußstellung kann das Kniegelenk entlastet werden. Eine ärztliche Abklärung der Ursache ist dabei sinnvoll.

Brauche ich für orthopädische Einlagen immer ein Rezept?

Für die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist eine ärztliche Verordnung notwendig. Ohne Rezept können Einlagen ebenfalls angefertigt werden, dann tragen Sie die Kosten selbst. Eine fachliche Beratung im Vorfeld ist in beiden Fällen empfehlenswert.

Wie lange dauert die Eingewöhnung an neue Einlagen?

Das ist individuell verschieden. In den ersten Tagen kann sich die Versorgung ungewohnt anfühlen, weil sich der Fuß anpasst. Steigern Sie die Tragedauer langsam, dann gewöhnen sich die Füße in der Regel zügig daran.

Worin unterscheiden sich Maßeinlagen von Einlegesohlen aus dem Handel?

Einlegesohlen aus dem Handel dämpfen nur und dienen dem allgemeinen Komfort. Orthopädische Einlagen werden individuell nach Fußanalyse gefertigt und übernehmen eine gezielte therapeutische Funktion. Nur die Maßanfertigung kann Fehlstellungen wirksam ausgleichen.

Wie oft sollten Einlagen erneuert werden?

Einlagen nutzen sich mit der Zeit ab und verlieren dadurch an Wirkung. Eine regelmäßige Überprüfung im Fachbetrieb ist sinnvoll, um die Passform und Funktion sicherzustellen. Bei sichtbarem Verschleiß oder veränderten Beschwerden sollten sie ausgetauscht werden.

Orthopädische Einlagen aus dem 3D Drucker

3D-Einlagen von Werne: die Innovation für Ihre Fußgesundheit

Individuelle Einlagenversorgung der nächsten Generation: Dies verspricht das 3D-Einlagenkonzept avivus 3D von Werne Orthopädie-Schuhtechnik in Waldshut und Schopfheim. Die hochmodernen orthopädischen Einlagen werden speziell auf Ihre Fußstruktur und Bedürfnisse zugeschnitten, um Ihnen optimalen Komfort und Unterstützung zu bieten.

Fußcheck – Messung – Beratung – Auswertung
Auf dem Weg zur perfekten Einlage spielen eine gründliche Vermessung und Analyse Ihrer Füße eine bedeutende Rolle. Sie machen eventuelle Problemzonen sichtbar und liefern die digitalen Daten für die spätere Einlagenfertigung. Dank modernster 3D-Drucktechnologien können wir Einlagen herstellen, die millimetergenau passen, die Druckverteilung unter den Füßen optimieren und Fußschmerzen effektiv vorbeugen bzw. diese lindern.

Darüber hinaus leisten die modernen 3D-Einlagen einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit: Denn durch die sehr effiziente Fertigung fallen, anders als bei herkömmlichen Fertigungsmethoden, so gut wie keine Abfälle an.

Sie möchten mehr erfahren oder haben bereits eine Einlagenverordnung? Besuchen Sie uns in einem unserer Fachgeschäfte und erleben Sie den Unterschied, den maßgeschneiderte 3D-Einlagen für Ihre Füße machen können!

Passen wie eine zweite Haut: Orthopädische Schuhe nach Maß von Werne

Füße und Beine leisten viel – und das jeden Tag. Viele Beschwerden begründen ihre Ursache oft in den Füßen. Aus diesem Grund sind gesunde Füße die Basis für Bewegung, die Spaß macht und die Lebensqualität optimiert.

Handgefertigte orthopädische Schuhe nach Maß werden individuell und nach Ihren persönlichen Anforderungen gefertigt. Dies geschieht schon zu Beginn bei der Planung und Entwicklung inklusive Materialauswahl Ihres Schuhmodells. Denn Maßschuhe gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche. Egal ob Sport, Freizeit oder Beruf – der orthopädische Maßschuh bleibt ein persönliches Unikat. Das besondere Extra: Unsere Maßschuhe sind nicht nur gesund, sondern auch optisch ein Hingucker.

Wobei Ihnen die orthopädischen Maßschuhe noch helfen können? Erfahren Sie hier mehr oder rufen Sie uns einfach an 07751 910520 – wir beraten Sie gerne!

Fußmaske für gepflegte Füße im Winter

Verwöhnen Sie Ihre Füße: DIY Fußmaske für trockene Winterhaut

Die kalte Jahreszeit stellt eine besondere Herausforderung für unsere Haut dar, insbesondere für die Füße. Die trockene Heizungsluft, kombiniert mit den niedrigen Außentemperaturen, kann die Haut stark beanspruchen und zu Rissen und rauen Stellen führen. Umso wichtiger ist es, den Füßen in dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit zu schenken und ihnen die Pflege zu geben, die sie verdienen. Eine selbstgemachte Fußmaske bietet eine einfache, kostengünstige und wirkungsvolle Möglichkeit, trockene Winterhaut zu verwöhnen und für weiche, geschmeidige Füße zu sorgen.

Rezept für eine Fußmaske:

Zutaten:

  • 1 reife Banane
  • 2 Esslöffel Honig
  • 2 Esslöffel Jojobaöl

Zubereitung: Zerdrücken Sie die Banane in einer Schüssel, bis sie eine cremige Konsistenz erreicht. Fügen Sie dann den Honig und das Jojobaöl hinzu. Mischen Sie alle Zutaten gut miteinander, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Banane pflegt die Haut mit ihren natürlichen Vitaminen, der Honig wirkt feuchtigkeitsspendend und das Jojobaöl sorgt für intensive Pflege und Schutz.

Anwendung: Tragen Sie die fertige Maske großzügig auf Ihre Füße auf und lassen Sie sie etwa 30 Minuten einwirken. Um die Wirkung zu verstärken, können Sie Ihre Füße in Frischhaltefolie wickeln. So bleibt die Maske gut haften und die pflegenden Inhaltsstoffe können noch intensiver wirken. Nach der Einwirkzeit spülen Sie die Maske gründlich ab und tragen eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme auf, um die Haut weiter zu pflegen.


Diese DIY-Fußmaske ist eine wunderbare Möglichkeit, Ihre Füße im Winter intensiv zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dank der natürlichen Zutaten werden trockene und rissige Stellen effektiv behandelt und Ihre Füße fühlen sich anschließend zart und geschmeidig an. Gönnen Sie Ihren Füßen regelmäßig diese verwöhnende Behandlung und genießen Sie die wohltuende Wirkung!

Schon gewusst? In unserem Fachgeschäft bieten wir auch medizinische Fußpflege an. Vereinbaren Sie gleich einen Termin für noch mehr Wohlgefühl und professionelle Unterstützung Ihrer Fußgesundheit!

Diabetesversorgung: Starten Sie fußgesund in den Herbst!

Menschen mit Diabetes sind oft von Nervenschädigungen (Neuropathie) oder Durchblutungsstörungen im Bereich der Füße betroffen, was das Risiko von Druckstellen, Blasen oder Wunden erhöht. Gerade im Herbst, wenn dicke Socken und festes Schuhwerk häufig getragen werden, sollten sie besonders auf die Gesundheit Ihrer Füße achten.

Werne Orthopädie-Schuhtechnik bietet Ihnen mit dem avivus®-Konzept speziell auf Diabetiker abgestimmte Versorgungslösungen, um Ihre Füße bestmöglich zu schützen und Beschwerden vorzubeugen. Unsere orthopädischen Maßschuhe und Diabetes-Einlagen bieten optimalen Schutz und Komfort, um Druckstellen zu vermeiden und die Füße zu entlasten. Darüber hinaus empfehlen wir regelmäßige Fußkontrollen und die professionelle medizinische Fußpflege, um frühzeitig Probleme zu erkennen.

Unser Tipp für den Herbst: Wählen Sie atmungsaktive, gut sitzende Schuhe, die Ihre Füße warmhalten, aber nicht einengen. Achten Sie darauf, Ihre Füße täglich auf Veränderungen zu überprüfen, und nutzen Sie bei Bedarf unsere maßgefertigten Einlagen und Diabetikerschuhe.

Noch Fragen? Gerne beraten wir Sie rund um das Thema Diabetesversorgung und freuen uns auf Ihren Besuch in Waldshut oder Schopfheim.

Hochmoderne Technik für Ihre Füße

Auch Bienenwaben weisen eine faszinierende Präzision im Erscheinungsbild auf: eine Fläche vollkommen gleichmäßiger Sechsecke aus einem hauchdünn verarbeiteten besonderen Material. Exakt wie unser neues 3D-Druckverfahren! Das Wabensystem ist eine Innovation die jetzt auch technisch bei uns zum Einsatz kommt. Fast völlig abfallfrei und recyclebar.

Werne fertigt Einlagen nach Maß mit perfekter Passform dank computer­gestützter Fußanalysen mit der neuen 3D-Drucker-Technologie. Maß­geschneidert auf jeden Fuß – für eine kompromisslose digitale Versorgung. Wir untersuchen Ihre Fußergonomie, Fehlstellungen und Druckstellen ausführlich, bevor die Daten digital über einen Scanner erfasst werden. Jeder Fuß ist einzigartig.

Besuchen Sie uns in unseren Fachgeschäften zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch – wir freuen uns auf Sie!

Junge Frau mit Kompressionsstrümpfen von Medi läuft eine Seitenstraße herunter

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