Schritt 1: Erstberatung und Diagnose
Der Vorgang beginnt mit einer Terminabsprache per Telefon oder persönlichem Besuch. Bei der Erstberatung analysiert das Fachpersonal Ihre Bedürfnisse und begutachtet die Verordnung Ihres Arztes.
Die Orthopädie-Techniker führen eine gründliche Begutachtung durch. Dazu gehören Fußvermessung, Ganganalyse und Beurteilung bestehender Beschwerden. Diese Daten bilden die Basis für alle weiteren Schritte.
Mitbringen zur Erstberatung:
- Ärztliche Verordnung (Rezept)
- Versichertenkarte der Krankenkasse
- Vorhandene orthopädische Hilfsmittel zur Kontrolle
Schritt 2: Individuelle Hilfsmittel-Auswahl und Anpassung
Basierend auf der Diagnose wählt das Team passende Lösungen aus dem Leistungsspektrum. Bei Standardprodukten wie Bandagen oder Kompressionsstrümpfe erfolgt die Anpassung direkt vor Ort.
Für Maßanfertigungen – orthopädische Einlagen oder Maßschuhe – erstellt die Werkstatt individuelle Produkte nach Ihren Anforderungen. Die 3D-Technologie ermöglicht präzise Einlagen innerhalb weniger Tage. Maßschuhe benötigen in der Regel mehrere Wochen Fertigungszeit.
Typische Hilfsmittel:
- Orthopädische Einlagen für Füße und Gelenke
- Maßschuhe bei schweren Fußfehlstellungen
- Orthesen zur Stabilisierung
- Kompressionsstrümpfe bei Venenproblemen
Schritt 3: Nachbetreuung und Service
Nach der Lieferung erfolgt eine Kontrolle der Passform. Das Fachpersonal prüft, ob die Hilfsmittel korrekt sitzen und ihre Funktionen erfüllen. Justierungen werden direkt in der Werkstatt vorgenommen.
Die langfristige Betreuung umfasst regelmäßige Nachkontrollen und Wartung. Bei Verschleiß oder veränderten Bedürfnissen passt das Team die Produkte an oder bereitet eine Neuversorgung vor.